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Grundlegende Ideen zu den Preval-Produkten
Hautpflegemittel sollten möglichst wirksam, jedoch vor allem nicht hautschädigend sein!
Der Mensch ist ein Landbewohner. Deshalb ist seine Körperhülle, die
Haut zum Leben in der Umgebungsluft konzipiert, aber nicht zum längeren
Kontakt mit Wasser. Säuger, die sich zu einem Leben in Wasser
veranlasst sahen, hatten ihre Haut den veränderten Bedingungen
anzupassen. Die Haut der Landbewohner jedoch muss den Körper vor dem
Austrocknen und dem Eindringen von Fremdstoffen schützen. Dies
geschieht in der Hornschicht durch eine sehr wirkungsvolle Anordnung
von verhornten Zellen (Corneozyten) und Lipiden. Der Lipidanteil der
gesamten Hautoberfläche von 1.5 bis 1.8 Quadratmetern (Erwachsene)
beträgt lediglich 0,3 Gramm, somit ein sehr geringer Anteil täglich mit
der Nahrung aufgenommenen Fettmenge.
Die Haut braucht daher nicht von außen ernährt zu werden, vor allem
auch deshalb nicht, weil die so angebotenen Lipide nicht direkt
verwendet werden können sondern in der unteren Epidermis zuerst
abgebaut und dann zu epidermalen Lipiden synthetisiert werden. Die
epidermalen Lipide sind teilweise oxydationsanfällig, werden jedoch
geschützt durch Tocopherol, welches in dem von den Talgdrüsen
abgesonderten Sebum enthalten ist. Es wird aber beim Waschen der Haut
mit Netzmitteln (Seife) weitgehend entfernt. Deshalb muss die Haut
geschützt werden. Dazu eignen sich vor allem Kohlenwasserstoffe wie
medizinische Vaseline oder dickflüssige Paraffinöle sowie weitere
verzweigtkettige synthetische Kohlenwasserstoffe ab einer gewissen
Molekulargrösse wie etwa Polydecene, weil sie lediglich bis in die
Hornschicht und nicht tiefer in die Haut eindringen (somit problemlos
hautverträglich sind) und weil sie den transepidermalen Wasserverlust
stärker herabzusetzen vermögen als übliche Fette, Öle, Wachse oder
Silikone.
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